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Der Internationale Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec


Der Internationale Brückepreis der Europastadt Görlitz-Zgorzelec wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die demokratische Entwicklung und die Verständigung in Europa in herausragendem Maße verdient gemacht haben. Ein Preisträger kann dabei in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wirken oder gewirkt haben, in Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Religion oder Politik, und nachhaltige Anstöße für integratives Denken und Handeln liefern.
Zentrales Kriterium für die Auswahl des Preisträgers soll dessen persönlicher Einsatz sein. Mit der Preisverleihung soll zugleich der Impuls oder die Idee, die hinter dieser Persönlichkeit stehen, einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Der Preis ist mit € 2500.- dotiert.

Die Preisträger sind durch ihr persönliches Schicksal und Engagement im besonderem Maße der Idee eines friedlichen, freiheitlichen und ganzheitlichen Europa in Kultur, im Denken und Handeln verbunden.

Diese Preisträger waren:

Marion Gräfin Dönhoff 1993,
Adam Michnik 1995,
Jiři Grusa 1998,
Freya von Moltke 1999,
Arno Lustiger 2000,
Kardinal Miloslav Vlk 2001,
Prof. Dr. Wladyslaw Bartoszewski 2002,
Prof. Dr. Kurt Biedenkopf 2003,
Valdas Adamkus 2004,
Giora Feidman 2005,
Günter Grass 2006 (Annahme des Preises zurückgezogen),
Arvo Pärt 2007,
Fritz Stern 2008,
Prof. Dr. Norman Davies 2009.

Der Preisträger wird bestimmt durch die Gesellschaft zur Verleihung des Internationalen Brückepreises der Europastadt Görlitz/Zgorzelec. Diese Brückepreisgesellschaft besteht aus bis zu 15 ordentlichen Mitgliedern.

Fünf dieser Mitglieder sind geborene Mitglieder:

Der Oberbürgermeister von Görlitz, z. Zt. Joachim Paulick
der Bürgermeister von Zgorzelec, z. Zt. Rafal Gronicz
der Regionalbischof des Sprengels Görlitz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Regionalbischofbischof Dr. Pietz
der Vertreter der katholischen Kirche des Bistums Görlitz, Diözesanadministrator Hubertus Zomack ,
sowie der Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz, Prof. Dr. phil. Albrecht.

Die maximal zehn nicht geborenen Mitglieder sind Bürger der Europastadt Görlitz/Zgorzelec oder in besonderem Maße mit der Stadt verbunden. Sie repräsentieren unterschiedliche Bereiche des Lebens der Europastadt. Die Mitglieder werden durch den Kreis der amtierenden Mitglieder berufen.

Aktuell besteht der Kreis der nicht-geborenen Mitglieder aus folgenden Personen:


Die Entscheidung für den jeweiligen Preisträger erfolgt im zeitigen Frühjahr des jeweiligen Jahres, der Festakt zur Preisverleihung findet im Herbst statt.